Im Grunde unseres Herzens wollen wir frei kommunizieren und eine liebevolle Beziehung mit unseren Hunden führen. Doch viele Menschen sind sich unsicher in der Beziehung zu ihrem Hund. Manchmal geht die Unsicherheit so weit, dass die Verbindung zwischen Hund und Mensch nur noch von der Suche nach der richtigen Methode abhängt.

Habe ich eine gute Bindung zu meinem Hund?

Wir diskutieren Begriffe wie Bindung und Beziehung, ringen um die Wahrheit und eine verständliche Definition. Dabei gibt  es nicht die eine Wahrheit, die definiert und festschreibt. Du kannst es nennen wie du möchtest. Die Hauptsache ist, du spürst, dass da eine Verbindung zwischen dir und deinem Hund ist.

Mir gefällt der Vergleich mit einer mathematischen Funktion: Mensch und Tier können in Abhängigkeit zueinander beschrieben werden könne. Da ist also ein Zusammenhang. Doch selbst wenn wir für diesen Zusammenhang eine Formel finden, so können wir das, was uns verbindet nicht fassen. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Wir kommunizieren mit der Kraft der inneren Einstellung

Wir suchen im Außen nach Maßstäben, anhand derer wir die Qualität einer Beziehung vergleichen und einschätzen können. Eine Bewertung von außen hilft dir nicht, die Beziehung zu deinem Hund zu vertiefen. Sie bringt dich weg von deinem Gefühl für dich und für deinen Hund. Die Qualität von Beziehung hängt davon ab, wie gut du kommunizieren kannst. Wir kommunizieren also leben wir in Beziehungen. Kommunikation ist mehr als Sprache, mehr als Austausch materieller Dinge, Kommunikation ist deine Energie. Du kommunizierst mit all dem, wer, was und wie du bist. Das ist die Kraft der inneren Einstellung.

Hör‘ auf dich zu korrigieren!

Suchst du nach Fehlern, Defiziten und Korrekturen mit dem Anspruch deine Beziehung zum Hund zu verbessern? Du musst weder dich noch deinen Hund korrigieren, um die Beziehung zu verbessern. Du hast kein Defizit und dein Hund auch nicht. Der erste Schritt um harmonische Beziehungen zu leben, ist, in Kontakt mit dir zu gehen, dich ernst zu nehmen und eine liebevolle Beziehung mit dir zu führen. Erst wenn du dich führen kannst, kannst du auch deinen Hund führen.

Deine Methode bist du!

Hunde lehren uns, in Beziehungen zu gehen. Einen Hund zu führen heißt, eine Beziehung mit ihm zu führen. Um deinen Hund zu führen, brauchst du nicht nach der richtigen Methode zu suchen, denn deine Methode bist du. Methoden sind Erkenntniswege, die andere für sich zur Lösung verschiedener Probleme gefunden haben. Um deinen eigenen Schwierigkeiten zu begegnen, darfst du dich selbst auf den Weg machen. Lerne auf deine Art zu führen!