Suchst Du noch nach deiner Berufung Hund? Wenn dein innerer Ruf dich auf das Thema Hundeerziehung, Hundeausbildung und Hundetraining gebracht hat, findest du in diesem Artikel von Hundecoach Kim Ulrich eine Entscheidungshilfe.

Viele haben ein ganz bestimmtes Bild im Kopf, wenn sie an die Arbeit als Hundetrainer, Hundepsychologe, Hundeverhaltensberater oder Hundecoach denken. Doch von der Arbeit der Hundetrainer im Fernsehen sollte man nicht allein ausgehen und nur selten zeigen Hundeschulen offenherzig, wie der Berufsalltag aussieht.

Ich bin Kim Ulrich und arbeite schon mehrere Jahre selbstständig als Hundecoach. Für mich ist dieses Leben gleichzusetzen mit meiner Bestimmung, meiner Berufung, meinem Lebenssinn. Mehr über meine Ansichten kannst du auch im Artikel Warum ich micht nicht gerne Hundetrainer nenne erfahren. Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob dir dieses Berufsfeld auch liegen würde, möchte ich dir mit diesen Fragen eine Entscheidungshilfe geben.

Je mehr Fragen du mit „Ja“ beantworten kannst, umso eher kommt für dich auch ein Weg als Hundetrainerin in Frage:

  1. Hast du das Gefühl einen ganz besonderen Draht zu Hunden zu haben?
  2. Kannst du respektvoll aber ohne Angst mit Hunden umgehen, egal wie emotional sie sind?
  3. Bist du gerne in der Natur und das bei Wind und Wetter?
  4. Möchtest du immer mehr Wissen und Verständnis für Hunde ansammeln und bist Du regelrecht süchtig nach Weiterbildungen und Büchern zum Thema Hund?
  5. Bringst du anderen Menschen gerne etwas neues bei und kannst Du dabei auch geduldig und einfühlsam mit ihnen umgehen?
  6. Bist du ein guter Zuhörer und hast Du ein Gefühl für die Bedürfnisse und Gedankengänge anderer Menschen?
  7. Kannst du dich auf verschiedenste Menschen mit verschiedensten Ausgangssituationen einstellen?
  8. Kannst du wertschätzend bleiben, auch wenn jemand mal eine andere Meinung hat als Du?
  9. Stört es dich nicht im Mittelpunkt zu stehen und vor mehreren Menschen sprechen zu müssen?
  10. Bist du kreativ und einfallsreich?
  11. Schreibst du gerne und kannst du dir vorstellen auch Anleitungen und andere Texte zu verfassen?
  12. Bist du gut im Organisieren und Verwalten von Terminen und Gruppentreffen?
  13. Hast du ein gutes Zeitgefühl und kannst dir deine Zeit gut einteilen?
  14. Arbeitest du gerne selbständig und bist du flexibel genug, auch ganz viele verschiedene Aufgabenbereiche übernehmen zu können?
  15. Bist du redegewandt und kannst du komplexe Dinge in wenigen Worten zusammenfassen?
  16. Interessierst du dich für Pädagogik und Psychologie?
  17. Kannst du unternehmerisch denken und recht gut mit Zahlen umgehen?
  18. Bist du körperlich fit und kannst auch mal mehrere Stunden stehen oder gehen ohne zu sitzen?
  19. Kannst du damit leben, dass deine Arbeitszeiten oft dann beginnen, wenn die deines Umfeldes enden?
  20. Liegt es dir, Menschen für etwas zu begeistern und sie neugierig zu machen?

Keine Angst, wenn dir manche Dinge nicht so sehr liegen. Wenn der Rest dafür umso besser zu dir passt, kannst du die anderen Bereiche ja auch weiterentwickeln oder ein Modell für dich finden, in dem du mit Menschen arbeiten kannst, die dich in diesen Punkten ergänzen. Würdest du beispielsweise eine bestehende Hundeschule finden, die dich als Hundetrainer beschäftigt, könntest du die unternehmerischen Bereiche eventuell sogar ganz vermeiden. Eine andere Option wäre einer der vielen anderen tollen Hundeberufe, die Anna Meißner so schön zusammengefasst hat.

Welche Punkte sind total deins und welche eher nicht so? Denkst du, du bist auch für einen Beruf als Hundetrainer oder – wie ich es lieber nenne – als Hundecoach gemacht?

Du kennst jemanden, dem der Artikel weiterhelfen könnte? Dann teile ihn gerne.