Von welcher Zukunft träumst du?

Immer mehr, immer schneller, immer höher, immer weiter..

Der rasante Fortschritt in Wissenschaft und Technik ist nicht mehr aufzuhalten und soll das Leben für den Menschen so angenehm wie möglich machen. Zumindest wird es so verkauft. Macht es dich nicht auch stutzig, wenn z. B. allen Ernstes daran gearbeitet wird, wie das menschliche Gehirn verbessert werden kann, um mit der Digitalisierung und virtuellen Welten mithalten zu können. Ich frage mich langsam wirklich:

 

  • Kennt Erfindergeist keine Grenzen?
  • Ist Fortschritt um jeden Preis gut?
  • Wohin führt diese Art von Entwicklung?

 

Diese Entwicklung führt uns sicher immer, immer weiter –

aber immer weiter fort von uns selbst und von dem,

was Menschsein ausmacht.

 

Ich stelle mir dann vor, was Menschen, die an der Zukunft der Welt arbeiten, von einem Hund so alles über das Leben lernen könnten.

 

Sie könnten lernen:

den Boden unter ihren Füßen,

das Fell zwischen den Fingern

und die Liebe im Herzen zu spüren.

Sie könnten lernen,

dass sie so sein dürfen, wie sie sind

und mit sich selbst zufrieden zu sein.

Sie könnten lernen,

dass ihre Zukunftsvision von einem besseren Leben

bereits JETZT Wirklichkeit ist.

 

Meine Zukunftsvision lässt sich am besten mit Hund beschreiben, weil mein Hund für die Sehnsucht steht: Mensch sein zu dürfen mit all dem, wer, was und wie wir sind.

 

Wie sieht deine Zukunftsvision aus?

Bis bald und immer dran denken: Geh mutig und klar deinen Weg!

 

Anna Meißner ist Strukturgeberin für Persönlichkeit & Entwicklung. Sie hilft Menschen, sich selbst auf die Spur zu kommen, um mutig und klar ihren Weg zu gehen.

8 Comments

  1. Liebe Anna,
    meine übergeordnete Vision ist „Frieden auf Erden“ und wenn alle Menschen bereit wären sich auf die gewaltfreie Kommunikation unser Hunde einzulassen, wäre es der erste Schritt. Ein achtsamer und respektvoller Umgang miteinander der Zweite. Wenn dieses Verhalten dann auch noch echt ist, im Sinne von liebevoll authentisch…sollte uns nichts mehr im Wege stehen!!
    Herzlichst Katrin

    • Liebe Kathrin
      Ich bleibe an dem Wörtchen „gewaltfrei“ hängen, da auch „Gewalt“ zum Leben gehört. Auch die Natur und auch Hunde sind mal gewalttätig 😉 Wir können keinen Frieden stiften, wenn wir Gewalt nicht auch als einen Teil von uns akzeptieren und damit umgehen lernen. Was meinst du?

    • Liebe Anna,
      ich bezog mich eher auf den feststehenden Begriff der „Gewaltfreien Kommunikation“…wo man zumindest erst einmal voraussetzt, dass ein Dialog möglich ist.
      Ich selbst versuche an meinem Verhalten nichts wegzudiskutieren, ich bin aggresiv und wäre sicherlich auch gewaltbereit, wenn es um den Schutz meiner Liebsten geht….und das ist doch auch gut so…ich bin, weiß Gott, kein Kind von Traurigkeit…Es ist vielmehr so: Wenn man meinen Sanftmut mit Schwäche verwechselt, hat man ein Problem. Ich bin zwar immer in friedlicher Absicht unterwegs, aber sehr, sehr kampferprobt. Das bringt ein bewegtes Leben so mit.
      Herzlichst Katrin

  2. Hallo Anna,
    Dein Post berührt mich sehr, besonders was wir von einem Hund lernen können. Ich habe die Tage öfters auf meinen Hund geschaut und mir gewünscht, dass ich mal mit ihm tauschen könnte. Er liegt da und scheint einfach nur den Moment zu genießen, ohne sich über Gestern, Heute oder Morgen zu Sorgen. Dieser Anblick strahlt für einen kurzen Moment so eine herrliche Ruhe auf mich aus und ich bin sehr dankbar, dass ich mein Leben mit ihm teilen darf. Seit er bei mir ist, wünsche ich mir, dass ich von ihm lerne, aber irgendetwas ist da in mir, was mir dabei immer wieder im Weg steht. Nun bin ich ja aber bald bei einem Workshop von Dir & Sina und da freue ich mich drauf, vielleicht lichtet sich da bei mir ein wenig der Nebel 🙂
    Lieben Gruß, Anja

    • Liebe Anja
      vielen Dank für deinen Kommentar. Mein Eindruck ist, du bist bereits auf dem Weg .. Ich freu mich auf dich und deinen Hund im September!

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