Als Unternehmerin mit Hund hast du bestimmt schon viel über die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gelesen und weißt, dass ab Mai sehr hohe Strafen bei Datenschutzverletzungen drohen. Vielfach wird sogar vom Monster DSGVO gesprochen. Gerade dann, wenn du viel Herzblut in deine Unternehmung steckst, macht das natürlich Angst. Manche Menschen werden auch ärgerlich und spüren einen innerlichen Widerstand. Offenbar bedeutet es viel Arbeit und du hast sicher auch Besseres zu tun, als dich auch noch darum zu kümmern. Ich möchte dir mit diesem Artikel Mut machen, das Thema trotzdem anzugehen. Der Ärger mit der DSGVO wird weniger, wenn du mit der Umsetzung beginnst. In diesem Artikel erfährst du, wie dir das gelingt.

Die DSGVO ist ein Gesetz für dich

Datenschutz ist ein wichtiges Thema. Es betrifft uns alle. Die DSGVO ist eine gute Sache. Sie stellt eine Weiterentwicklung des Datenschutzes dar. Diese braucht es unbedingt, da es mittlerweile unzählige technischen Möglichkeiten zur Datenerfassung im Internet gibt. Das Ziel der DSGVO ist es, den Datenschutz auch im Zeitalter der Digitalisierung durchzusetzen.

Die DSGVO ist leicht zu verstehen, wir machen es nur kompliziert

Das Thema Datenschutz ist groß. So groß, dass wir als Normalsterbliche die Rechtslage nicht bis ins letzte Detail durchblicken können. Aber das müssen wir auch gar nicht. Um die DSGVO umzusetzen, brauchst du erstmal kein Spezialwissen und musst auch kein Rechtsanwalt sein. Sie ist nicht schwer zu verstehen. Schwierig ist viel mehr, dass wir gefordert sind, unsere Arbeitsgewohnheiten zu verändern. Veränderung ist anstrengend und weil es deutlich angenehmer ist – jedenfalls kurzfristig – im alten Trott weiterzumachen als tatsächlich etwas in Angriff zu nehmen, machen wir es nur endlos kompliziert.

Was dich davon abhält, in die Umsetzung zu kommen

In die Umsetzung zu kommen, bedeutet, dass das Risiko steigt, Fehler zu machen. Du bist schließlich diejenige, die die Verantwortung trägt. Vielleicht denkst du, dass du dir mal richtig viel Zeit dafür nehmen musst – mindestens eine Woche – oder du wartest noch bis du alle Informationen zusammen hast. Den größten Fehler, den du jedoch machen kannst, ist, noch nicht zu handeln.

Handlungsfähig trotz Veränderungsdruck

Die DSGVO ist nicht erst ab dem 28. Mai deine neue Arbeitsgrundlage. Sie ist es ab heute und war es gestern schon. Veränderung kommt nie über Nacht. Sie ist ein Prozess. Anlässe wie die DSGVO gibt es immer wieder. Wenn du schon eine Weile im Business bist, kennst du das. Besonders E-Shop-Betreiber können ein Lied davon singen. Menschen, die mit diesen Situationen gut umgehen können, verfügen über Veränderungskompetenz. Das heißt, ihnen gelingt es, auch angesichts neuer Herausforderungen handlungsfähig zu bleiben. Sie lassen sich bspw. vom „Monster DSGVO“ nicht erschrecken, sondern können das Gesetz sogar als Chance begreifen, ihre Unternehmensprozesse zu verbessern. Falls es dir schwerfällt, mit Veränderungen umzugehen, dann ist die DSGVO eine gute Gelegenheit diese Kompetenz wieder einmal zu trainieren.

Wie du deine Veränderungskompetenz trainierst

Mit Veränderungen gut umgehen zu können, bedeutet, offen zu sein für den Prozess. Die DSGVO stellt dich vor ganz neue Herausforderungen. Es gibt keinen Leitfaden im Netz, den du eins zu eins auf dein Business übertragen kannst. Du wirst deinen eigenen entwickeln. Mach eine Bestandsaufnahme und schreib auf, was du überprüfen und ändern willst. Du entscheidest und bestimmst den Veränderungsbedarf. Am besten beginnst du mit den Dingen, die dir leichtfallen. Wird deine Unsicherheit größer, holst du dir Unterstützung von Profis, z. B. Rechtsanwalt, Website-Administrator. Leite die Veränderung ein und bleib dran – jeden Tag ein bisschen. Ganz bestimmt werden dir Fehler passieren, aber du kannst aus ihnen lernen. In ein paar Wochen wirst du plötzlich feststellen, dass der Ärger weg ist und du das Monster gezähmt hast.

 

Kennst du noch andere „Monster“, die dich in der Arbeit aufhalten? Wie geht es dir mit Veränderungen?