Podcasts sind eine tolle Sache. Meine Lieblingspodcasts inspirieren und motivieren mich immer wieder. Seit einem Jahr ist nun mein eigener Podcast „Träume leben – Der Hund als Berufung“ online. Ich führe darin Interviews mit Menschen, die ihre Berufung Hund aus ganzem Herzen leben – nicht nur Hundeunternehmerinnen, sondern auch Selbstständige oder Angestellte, die einen Hund haben und glücklich in ihrem Beruf sind. Die Interviews zeigen, wie viele Wege es gibt, seinen Traumberuf mit Hund zu finden.

Willst du auch einen „Hunde-Podcast“ erstellen? Hier sind meine besten Tipps, um in die Umsetzung zu kommen:

1. Niemand anderer als du kann es tun.

Hör auf zu denken, dass jemand anderer als du es besser machen könnte. Das, was du mit dem Podcast schaffen willst, kann niemand anderer als du. Es ist deine Idee, dein Thema, dein Projekt.

2. Überprüfe deine Motivation.

Viele starten einen Podcast, weil sie Online-Marketing machen wollen. Doch das reicht als Motivation dauerhaft nicht aus. Überprüfe vor dem Start deine Motivation. Hast du wirklich Lust darauf?

3. Triff eine Entscheidung.

Du wirst viele kleine und große Entscheidungen bei der Umsetzung deines Podcast treffen müssen. Wenn du dich jedes Mal grundsätzlich fragst, „Will ich das überhaupt?“ kommst du nur schwer vorwärts. Entscheide dich einmal für das Projekt und dann geh los.

4. Mach keine Wissenschaft daraus.

Allein aus der Wahl des Mikrophons kann man eine Wissenschaft machen. Halte dich nicht zu lange mit der Wahl der technischen Ausrüstung auf. Mach es dir am Anfang so einfach wie möglich.

5. Fang mal mit der 1. Folge an.

Bevor du ein Konzept für 100 Episoden erstellst, das du nach vier Folgen über den Haufen wirfst, fang doch erstmal mit Folge 1 an. Erzähl darin von dir und deiner Idee. Schreib dir deinen Text auf (Intro-Content-Outro). So wird die Vorbereitung dieser Episode gleichzeitig dein erstes Konzept.

6. Vorwärts denken nicht rückwärts

Wenn sich nach einer, zwei oder drei Folgen noch nicht der gewünschte Erfolg einstellt, brauchst du nicht an deiner Idee zweifeln. Es ist es noch lange nicht an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Das bietet sich vielleicht bei der 50sten Folge mal an.

7. Aus Fehlern lernen

Aus Fehlern kannst du nur lernen. Auch wenn mal eine Folge nicht perfekt wird, macht das gar nichts. Beim nächsten Mal weißt du, auf was du noch achten kannst oder was du besser lässt.

8. Bleib offen für neue Ideen.

Nach ein paar Folgen merkst du vielleicht, dass du Dinge ändern möchtest. Dann tu es. Dein Podcast darf sich immer weiter entwickeln.

9. Die Routine kommt mit der Zeit.

Lange Checklisten zu erstellen, lohnt sich am Anfang noch nicht. Erst mit der Zeit findest du zu einer echten Routine. Schau, was sich für dich bewährt.

10. Mein Podcast-Starter-Set:

  • ein gutes Mikrophon, z. B. Rhode NT-USB
  • Podcast-Hoster, z. B. www.podcaster.de
  • für Interviews die Programme Skype und Ecamm
  • für die Bearbeitung der Audiodateien das kostenlose Programm Audacity
  • Musik für ein Jingle gibt es z. B. bei Premium Beat.

Meinen Podcast „Träume leben – Der Hund als Berufung“ findest du übrigens hier auf der Website oder bei iTunes. Hör doch mal rein und lass dich inspirieren.

Hast du noch Fragen zum Podcast oder möchtest mir ein Feedback zum Artikel geben? Dann freu ich mich über deinen Kommentar!