Es braucht nicht viel, um Probleme mit Hund gut zu lösen

Suchst du schon eine Weile nach dem passenden Ansatz, der richtigen Methode oder dem idealen Hilfsmittel, um deine kleinen oder auch größeren Probleme mit Hund endlich zu lösen? Hast du den Eindruck, dass du dich, trotz aller Bemühungen eine gute Lösung zu finden, immer wieder nur im Kreis drehst?

Was hast du dir schon alles anhören müssen: Du hast die falsche Energie, bist keine  Führungspersönlichkeit, machst dir zu viele Gedanken, bist zu empfindlich, zu zögerlich und zu weich, dein Hund spürt deine Anspannung, Unsicherheit oder gar Angst, du kannst dich nicht durchsetzen, weil du so oder so bist, ist dein Hund so?

… weil ich so bin, ist mein Hund so?

Mag ja sein, dass du so oder so bist. Doch das heißt noch lange nicht, dass du anders sein müsstest. Persönlichkeitsentwicklung mit Hund bedeutet nicht, dass wir andere Menschen werden müssen, um unseren Hund zu führen. Es heißt, dass wir lernen dürfen, so zu sein, wie wir sind, weil wir gut sind. Du darfst mit Hund persönlich wachsen und schwierige Situationen auf deine Art meistern lernen.

Es geht nicht darum, aus dir eine Kommandomaschine oder eine charismatische Hundeflüstererin zu machen, der sich jeder Hund gleich anschließt und ohne Widerspruch folgt. Ziel ist, dass du deine Stärken in der Beziehung zu deinem Hund leben und mit Hund selbstbewusst deinen eigenen Weg gehen kannst. Wie genial wäre es, wenn du mit Hund wieder mehr Freude hättest, wenn ihr zusammen Spaß haben und gemeinsam entspannen könntet, sich der Mensch-Hunde-Alltag wieder leichter anfühlt, weil du weißt, dass du deiner Aufgabe gewachsen bist?

Probleme mit Hund anders lösen ..

Um deine Probleme mit deinem Hund endlich zu lösen, braucht es keine tiefe Stimme, kein überdurchschnittliches Selbstwertgefühl, kein dominantes Auftreten und auch keine perfekten Methodenkenntnisse. Was du wirklich brauchst, ist Folgendes:

1. Selbstannahme


Hör auf mit der Situation zu hadern und dich dafür schuldig zu fühlen. Es ist so wie es ist. Würdige die unschöne Wirklichkeit. Verleihe deinen Gefühlen einen Ausdruck. Umarme dich. Du tust dein Bestes. Du bist genau richtig wie du bist!

2. Mut


Wenn du persönlich weiter kommen möchtest, dann wirst du dich deinen Ängsten stellen. Du wirst es auf deine Weise tun und so wie du dich noch einigermaßen sicher fühlst. Aber die Angst wird kommen und um ihr zu begegnen, brauchst du all deinen Mut.

3. Neugier


Gerade weil du und dein Hund euch so nahe seid, er dir manchmal ein Spiegel ist oder dich auf Dinge aufmerksam macht, die du sonst nicht sehen könntest, ist die Auseinandersetzung mit euren inneren und äußeren Konflikten so spannend. Mit deinem Hund bist du auf einer Abenteuerreise unterwegs. Wie bei einer echten Reise treibt dich deine Neugier und sicher auch ein wenig Abenteuerlust an. Sei neugierig für die Dinge, die du dabei über dich erfahren kannst.

4. Humor


Vielleicht geht es auch ohne Humor. Aber es ist nur halb so lustig. Humor hilft dir, dich selbst nicht ganz so ernst zu nehmen und dir Distanz zum Problem zu verschaffen. Wenn du lernst, über dich selbst zu lachen, nimmst du deine Hürden leichter.

5. Kreativität


Wenn du mutig und klar deinen Weg mit Hund gehen willst, machst du das auf deine einzigartige Weise. Das bedeutet, dass du kreativ bist und deinen Ausdruck findest. Es hilft nicht, jemanden zu imitieren oder nachzuahmen. Du findest deinen Stil. Ja, es ist sozusagen deine Kunst und ich lade dich ein, frei zu denken und dich immer wieder neu zu erfinden.

6. Struktur


Struktur gibt uns gerade in schwierigen Momenten Halt. Wenn du viele Baustellen bei deinem Hund und/oder bei dir siehst, verzettelst du dich leicht und bist immer wieder frustriert, weil du an mehreren Dingen gleichzeitig arbeitest. Dabei verlierst du sehr viel Kraft und bist schnell erschöpft. Es lohnt sich, dich auf eine Sache zu fokussieren. Strukturgebend ist dein persönliches Ziel, auf das du dich fokussieren und nach dem du dich ausrichten kannst. Mit einem realistischen und positiven Ziel trittst du nicht länger auf der Stelle, sondern kannst Schritt für Schritt deinen Weg gehen.

7. Motivation


Dir ist die Beziehung zu deinem Hund wichtig: Du willst mit deinem Hund dein Leben teilen, ihm ein Freund sein. Es soll für euch beide ein gutes Leben sein. Das ist eine Motivation, die mit nichts zu vergleichen ist und von der du jetzt bestimmt schon etwas spüren kannst.

Wie du nun weißt, musst du kein anderer Mensch werden, um kleine und größere Probleme mit deinem Hund aus der Welt zu schaffen. Alles, was du brauchst, hast du bereits in dir!

Du bist gut so, wie du bist!

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Anna Meißner ist Strukturgeberin für Persönlichkeit und Entwicklung. Sie hilft dir, genau der richtige Mensch für deinen Hund zu sein - nämlich du selbst.